WAS WÄRE OHNE OSTERN?
Was Ostern für uns bedeutet, wird uns nur dann aufgehen, wenn wir uns vorstellen, was ohne Ostern wäre.
Als Jesus gestorben war, hatten seine Feinde die Gewissheit, dass sie ihn endgültig aus der Welt geschafft hatten. Und die meisten seiner Anhänger waren maasslos enttäuscht, dass es mit ihm dieses Ende genommen hatte. Dass es dann trotz allem Anschein hieß, er sei auferstanden, kam für beide Seiten überraschend.
Woher nahmen jene Leute, die von seiner Auferstehung sprechen, die Überzeugung, dass er nicht im Tod geblieben, sondern zum Leben erstanden ist? Nur er selbst konnte ihnen das beibringen, indem er sich ihnen als Lebender zeigte, zu ihnen sprach, mit ihn aß
Wäre er nicht auferstanden, gäbe es für uns keine Hoffnung. Wir müssten uns damit abfinden,dass der Tod uns völlig auslöscht. Alle Sehnsucht nach Unsterblichkeit wäre umsonst. Deshalb verstehen wir, warum die so entscheidende Kunde von der Auferstehung Jesu unermüdlich weitergesagt und verkündet wird.
Wenn wir sie heute hören, fragen wir uns, wie sie sich bisher auf unser Leben ausgewirkt hat.
