Sonntagspredigt

Lasst uns gut sein!

Wir haben kein recht, eine bessere Welt zu fordern, wenn wir die Besserung nicht selbst im eigenen Herzen beginnen. Wir brauchen ja gar nicht gierig und ängstlich, böse und bitter zugleich uns gegen die anderen verteidigen.

Gott ist in Jesus von Nazareth zu uns gekommen.Ihn, der alles ist, kann uns niemand nehmen. Er ist unser Bruder. D geziemt es sich, die Menschenfreundlichkeit und Güte unseres Bruders auch im eigenen Herzen zu tragen, ein mildes Herz zu haben, ein Herz, das verzeiht, ein Herz, das hofft, das still ist und fröhlich, arglos und treu.

Gott selbst hat es mit diesem Menschenherzen versucht und uns in Jesus gesagt,. dass es geht. Seine Erfahrung ist entscheidender und glaubwürdiger als unsere eigene: Wir können besser sein, als wir glauben. Es ist mehr mit uns anzufangen, als wir ahnen. Wenn Christus in uns “einge-bildet” ist, bilden wir uns nie zu viel ein. Wir sind mehr, als wir ahnen können.( Karl Rahner)

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